Generation der Hessen Schiffe - Zerstörer-Hessen

Direkt zum Seiteninhalt

Generation der Hessen Schiffe

Schiffschronik
Generation der Kriegsschiffe mit dem Namen Hessen

Die erste Generation Hessen
Linienschiff HESSEN

Das Linienschiff HESSEN wurde ab 1902 bei der Germania Werft in Kiel gebaut. Sie war eines von fünf Schiffen der BRAUNSCHWEIG-Klasse. Der Stapellauf fand am 18.9.1903 statt. Am 19.9.1905 wurde die HESSEN in Dienst gestellt und dem II. Geschwader zugeteilt. Während des Krieges wurde sie im Rahmen des II. Geschwaders bei der Sicherung der Elbmündung eingesetzt. Am 31.5./1.6.1916 war sie mit dem II. Geschwader an der Skagerrak-Schlacht beteiligt. Sie hatte dabei keine Verluste zu verzeichnen. Im Dezember 1916 wurde die HESSEN in Kiel außer Dienst gestellt und desarmiert. Bis zum Kriegsende diente sie als Beischiff bei derI. U-Boot-Flottille.
Nach dem 1. Weltkrieg gehörte die HESSEN zu den wenigen Linienschiffen die der Reichsmarine zugestanden wurden. Nach einer Modernisierung und Wiederbewaffnung auf der Reichswerft Wilhelmshaven wurde die HESSEN 1925 wieder in Dienst gestellt. Ihre zweite Dienstzeit endete 1934. Die HESSEN wurde 1935 aus der Liste der Kriegsschiffe gestrichen und zum ferngelenkten Zielschiff umgebaut. Ab 1937 bis zum Kriegsende1945 diente HESSEN im Fernlenkverband der Kriegsmarine. Nach dem Krieg wurde sie der UdSSR zugesprochen und war dort unter dem Namen TSEL bis zum Beginn der sechziger Jahre als Zielschiff im Einsatz.

Technische Daten (1905):
 
• Abmessungen:127,7 x 22,2 x 8,16 m
 
• Einsatzverdrängung: 14.394 t
 
• Antrieb/Geschwindigkeit: Expansionsmaschine/18 Knoten
 
• Besatzung: 727 Mann

 
Bewaffnung (1905):
 
• 4x 28-cm-Schnellfeuerkanonen,
 
• 14x 17-cm-Schnellfeuerkanonen,
 
• 20x 8,8-cm-Schnellfeuerkanonen,
 
• 6x 45-cm-Torpedorohre

(Quelle: Bundesarchiv )

Die zweite Generation Hessen
Zerstörer HESSEN


Der Zerstörer HESSEN wurde ab 1961 als letzter Zerstörer der HAMBURG-Klasse (Klasse 101) bei H. C. Stülcken Sohn in Hamburg gebaut. Der Stapellauf fand am 4.5.1963 statt. Probleme mit der Antriebsanlage verzögerten die Indienststellung der HESSEN bis zum 8.10.1968. HESSEN wurde mit der taktischen Nummer D184 in das 2. Zerstörergeschwader eingegliedert. Ab Ende 1974 wurde HESSEN als erstes Schiff der HAMBURG-Klasse mit Seezielflugkörpern ausgerüstet. 1976 nahm sie gemeinsam mit dem Versorger GLÜCKSBURG an der Flottenparade zur 200-Jahrfeier der USA in New York teil. Der Zerstörer HESSEN wurde am 29.3.1990 außer Dienst gestellt und später in Portugal abgewrackt.
(Quelle: Bundesarchiv und eigen)

Die dritte Generation Hessen
Fregatte HESSEN


Beginn für die Fertigung der Fregatte HESSEN war der 14.09.2001. Am 31.07.2002 fand in Emden die Kiellegung statt. Vor- und Hinterschiff wurden am 12.12.2002 zusammengefügt. Anke Koch, die Gattin des Hessischen Ministerpräsidenten, taufte den Neubau am 27.06.2003
Am 21. Januar 2005 stach Fregatte HESSEN zum ersten Mal in See. Es folgte ein intensives Testprogramm in der Deutschen Bucht von Februar bis Mai, welches Schiff und Besatzung hervorragend meisterten. Ende Mai konnte mit der Endausrüstung begonnen werden. Am 21. April 2006 wurde sie offiziell in Wilhelmshaven als drittes Schiff der Sachsen-Klasse in Dienst gestellt. Ihre Hauptaufgabe ist die Luftverteidigung – also Bekämpfung von Flugzeugen  und anderen Luftzielen – zum Schutz von Marineverbänden und verbündeten  Kräften an Land. Dafür ist sie mit sehr leistungsfähigen Radargeräten und weitreichenden Flugkörpern ausgerüstet. Sie kann auch Führungsaufgaben innerhalb eines Kriegsschiffverbandes leisten. Sie führt mit ihrem Namen eine Tradition weiter, in der auch der im Jahre 1990 außer Dienst gestellte Zerstörer Hessen (D 184) steht und die zum Linienschiff SMS Hessen zurückgeführt werden kann. Weitere Bilder und Infos bei uns unter Fregatte Hessen.
(Quelle eigen)


© 2019 Uli Groepler

GOWEBCounter by INLINE

Gefahrene Seemeilen

am heutigen Tag

Zurück zum Seiteninhalt