Auf dieser Seite findet Ihr die Schiffschronik sowie die Offiziers-Chronik die allerdings noch nicht vollständig ist. Desweiteren wird unter "Typ Beschreibung" die Hessen mit Ihrer Austattung genau beschrieben.


26.07.1958

Vergabe des Bauauftrages für den Zerstörer ZD an die Werft H.C. Stülcken Sohn, Hamburg

15.02.1961

Kiellegung und damit Baubeginn. Baunummer:898

04.05.1963

Taufe des Neubaus auf den Namen HESSEN im Beisein des Hessischen Ministerpräsidenten, Lauritz Lauritzen, der die Taufrede hielt. Nach vollzogenem Taufakt durch die Ehefrau des Ministerpräsidenten lief der Neubau vom Stapel. (siehe Bild kurz vor Stapellauf)

17.-23.10.1966

Erste Werftprobefahrt in der Nordsee und im Skagerrak; vor dem Auslaufen wurde der Neubau vorläufig durch das BWB abgenommen.

11.-17.12.1966

Erste Übergabe- und Abnahmefahrt in der Nordsee, dabei am 16.12. in See Schiff vom BWB übernommen. Wegen erheblicher Schwierigkeiten mit den Kupplungen, die von denen der Schwesterschiffe unterschiedlich waren, mußte jedoch auf eine baldige Indienststellung verzichtet werden.

17.12.1966

In Wilhelmshaven eingelaufen und im MArs zunächst aufgelegt.

06.03.1967

Überführungsfahrt von Wilhelmshaven durch den Nord-Ostsee-Kanal (NOK) nach Kiel in das dortige Marinearsenal. Von dort aus Durchführung mehrtägiger Erprobungen mit der E 73 im Großen Belt, im Skagerrak und in der Nordsee mit anschließendem Einlaufen in Hamburg.

13.03.-04.12.1967

Instandsetzung derAntriebsanlagen und Kupplungen bei Blohm + Voss, Hamburg.

04. - 15.12.1967

Erprobungen und Untersuchungen der Getriebekupplungen in der Nordsee, dabei ab 11.12. mit der durch die E 73. Anschließend wieder in der Hamburger Werft festgemacht.

05.04.1968

Aus Hamburg kommend in Wilhelmshaven eingelaufen. In den folgenden Monaten wechselnde Liegeplätze im Vorhafen und im MArs.

19. - 23.08.1968

Zweite Abnahmefahrt in der Nordsee, dabei am:

21.08.1968

Abnahme durch das BWB.

08.10.1968

10.00 Uhr im Stützpunkt Wilhelmshaven, Liegeplatz an der Ostmole, gemäß Indienststellungsbefehl Nr. 337 (Marine) Zerstörer Hessen (D 184) für das 2. Zerstörergeschwader in Wilhelmshaven in Dienst gestellt. Internationales Funkrufzeichen und Unterscheidungssignal: DBZN.

1969

AAG Oslo, Stavanger

1969

AAG Teneriffa, SP

1969

FOST Portland, GB

1969

19 Tage auf Schillig Reede unter Quarantäne

1970

STANAVFORLANT

18.01.- 29.11.1971

Depotinstandsetzung bei Blohm + Voss, Hamburg.

02.12.1971

HESSEN im Stützpunkt (Vorhafen) Wilhelmshaven an der Scharnhorst-Brücke liegend, bei Kraftstoffübernahme durch eine Explosion mit anschließendem Brand im E-Werk III beschädigt. Zwei Besatzungsangehörige erlitten tödliche Verbrennungen.

1972

FOST Portland, GB

1972

SEF 3/72

08.08. - 05.12.1973

STANAVFORLANT

1974

ÜAG Brest/Dublin

10.12.1974 - 20.10.1975

Depotinstandsetzung und Umrüstung - als erster Zerstörer der Klasse 101 - auf das FK-Waffensystem EXOCET bei Blohm + Voss.

11.12.1975

Erster FK-Schuß. Vorläufige Umbauabnahme durch das BWB.

22.02.1976

Endabnahme

1976

Hakonssvern (Norwegen), Brest, 5/76 FOST Portland, 6/76 -8/76 Lissabon, Ponta del Garda, (Azorren), New-York,-Teilnahme an der 200-Jahr-Feier der USA, Boston, Philadelphia, Carleston (North-Carolina), Brest

05.01. - 30.03.1978

Werftliegezeit in Hamburg

24.05. - 26.05.1978

Begleitzerstörer für HMS "Britannia" von Kiel nach Bremerhaven

20.10.1978-10.12.1978

ÜAG 122/78 Häfen WHV-Brest-Izmir-Piräus-Tunis-Toulon-Malaga-WHV

28.04. - 08.08.1980

ÜAG 107/80 in den Indischen Ozean, Brest, Toulon, Colombo, Diego Garcia, Karatschi, Bombay, Mombasa, Cadiz. Als Ersatz für Z-Bayern, die vorzeitig wegen eines Crash's ausfiel.

01.12.1981

Neues internationales Funkrufzeichen und Unterscheidungssignal: DRAD.

15.02. - 19.03.1982

Ausbildungsfahrt Mittelmeer (AAG 103/82). Der Zerstörer "Hessen" vom 2. Zerstörergeschwader, der Zerstörer "Mölders" vom 1. Zerstörergeschwader und die Fregatte "Köln" vom 2. Geleitgeschwader führten unter der Leitung des Verbandsführers, Kapitän zur See Schwabe, in der Zeit vom 15.02. bis 19.03.82 Ausbildung in außerheimischen Gewässern durch. Neben Einzelübungen und Passexen mit französischen, britischen, spanischen, portugiesischen und niederländischen Einheiten wurde als Höhepunkt der AAG 103/82 - ein Flugkörperschießen der mit FK-System ausgerüsteten Zerstörer in französischen FK-Schießgebieten vor der "Ile de Levant" durchgeführt. Dabei wurden vom Zerstörer "Hessen" drei Flugkörper des Typs MM38, vom Zerstörer "Mölders" ein Flugkörper des Typs SM1 verschossen. Im Verlauf der Reise wurden foglende Häfen angelaufen: 18./19.02. = Brest, 25.02. - 01.03. = Toulon, 08. - 11.03. = Malaga, 15.03. = Brest,

02/1983

SEF 831 mit Zerstörer Lütjens. Abbruch nach einer Woche wegen schweren Sturmschäden in der Nordsee.

27.04. - 13.08.1983

STANAVFORLANT, Haaskonvern (Bergen), Oslo, Bodö, Portland, Rotterdam, Aalborg, Kiel. Feuer in Kombüse nach Auslaufen. Niederländische Fregatte vor Den Helder gerammt, nachdem sich nachts ein Anker gelöst hatte. Übung mit USS Kennedy im Atlantik. Naval Gunfire Support vor Cape Wrath (Schottland). Polartaufe.

08.10.1983

Feier "15 Jahre im Dienst der Flotte".

17.10. - 14.12.1983

Afrika AAG 119/83 mit Fregatte "Braunschweig" und Versorger "Glücksburg". Funchal (Madeira), Freetown (Sierra Leone), Douala (Kamerun), Abidjan (Elfenbeinküste), Lissabon (Portugal), Äquatortaufe, Staatsbesuch von Bundespräsident Carl Carstens in Elfenbeinküste mit "Hessen" als Partydeck.

1986

STANAVFORLANT

1987

FOST Portland

1988

AAG Karibik, Brest, La Guayra (Venezuela), Roosevelt Roads, San Juan (Puerto Rico), St. Thomas (Virgin Islands), Bermuda.

1989

AAG Mittelmeer, Lissabon, Cataghena, Toulon, Marseille, Neapel, Kreta, Istanbul, Barcelona.

29.03.1990

10.17 Uhr HESSEN im MArs Wilhelmshaven außer Dienst gestellt, vom MArs übernommen und im Arsenalhafen aufgelegt.

April 1990 bis Anfang 1991

Demilitarisierung des Schiffes.

18.03.1991

Ex-HESSEN über die VEBEG zu einem Gesamtpreis von DM 216.000,-- zum Verschrotten an die Firma Eckart Marine-GmbH in Hamburg verkauft.

08.05.1991

Auf dem Haken zweier Schlepper Wilhelmshaven verlassend zur Überführung in die Abwrackwerft in Portugal. Etwa 10 Tage später im Abbruchbetrieb nahe Lissabon eingetroffen. Dort alsbald Beginn der Abbrucharbeiten.

31.10.1991

Verschrottung laut Abwrackvertrag abgeschlossen

©2016 OMT d.R. Uli Groepler